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14. Aug 2012
| Pressemitteilungen
Gute Halbjahresbilanz, durchschnittliche Hauptsaison: Ziel im Tourismus bleiben 28 Millionen Übernachtungen
Trotz empfindlicher Rückgänge im Juni verzeichnet Mecklenburg-Vorpommerns Tourismusbranche das gemeinsam mit 2009 beste erste Halbjahr seit 1990. „Fast drei Millionen Gäste und annähernd elf Millionen Übernachtungen (10,85) von Januar bis Juni sind ein sehr gutes Halbjahresergebnis“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe. „Im Juni hatte die Branche mit Schwierigkeiten zu kämpfen: keine Feiertage, kaum für Kurzurlaube geeignete Wetterphasen und eine Fußballnationalmannschaft, die bei der Europameisterschaft weit kommen wollte.“ So blieb der Juni mit einem deutlichen Minus unter den Erwartungen. Im weiteren Verlauf konnten einige Verluste ausgeglichen werden, so dass insgesamt ein respektables Ergebnis für die Hauptsaison zu erwarten ist. „Dementsprechend halten wir am Jahresziel von insgesamt 28 Millionen Übernachtungen fest.“ Glawe bedankte sich bei allen Branchenmitarbeitern für ihren großen Einsatz und kündigte Kontinuität bei den Ausgaben für das touristische Marketing an. „Bei der touristischen Werbung zu sparen, hieße, der Branche das Wachstum zu erschweren. Wir werben um neue Gäste und wollen in süd- und westdeutschen Quellgebieten noch stärker werden“, erklärte der Minister.
„Die Ausgangssituation für die Tourismussaison 2012 mit der Erinnerung an den Regensommer des Vorjahres war nicht ideal“, konstatierte der Präsident des Landestourismusverbandes, Jürgen Seidel. „Die Bilanz für die Hauptsaison fällt jedoch nicht so negativ aus, wie zu Saisonbeginn von manchem Experten eingeschätzt“, erklärte er. Zwar sei die Zurückhaltung bei Gästen aus dem Nahbereich und den Metropolen Berlin und Hamburg spürbar gewesen, was im Juni und Juli zu Lücken in der Belegung und einem vergleichsweise schwachen Ergebnis geführt habe. Jedoch hätten Gäste aus den vergleichsweise spät in die Sommerferien startenden ostdeutschen Bundesländern und aus bevölkerungsreichen Ländern wie Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen im August für eine landesweit gute Auslastung gesorgt. „Ich rechne daher für die Monate Juli und August dennoch mit rund zehn Millionen Übernachtungen“, so Seidel. Im Vorjahr wurden in diesen beiden Monaten 9,9 Millionen Übernachtungen erreicht. Erfreulich sei überdies die Entwicklung von Gästen aus dem Ausland, ergänzte Seidel. Im ersten Halbjahr 2012 konnte das Urlaubsland bei den Übernachtungen ausländischer Gäste um 16,8 Prozent auf 323.000 zulegen. Insbesondere Gäste aus den für Mecklenburg-Vorpommern wichtigen Herkunftsländern wie Niederländer, Schweizer, Österreicher oder die in den vergangenen Jahren zurückhaltenden Skandinavier reisten deutlich häufiger in die Regionen zwischen Ostsee und Seenplatte.
Umfrage unter 320 Vermietern bestätigt Bild einer durchwachsenen Saison
Eine aktuelle Umfrage des Landestourismusverbandes unter 320 Vermietern im Land bestätigt den Eindruck einer durchwachsenen Hauptsaison. Die Auslastung der Zimmer war demnach mit landesweit circa 75 Prozent etwas geringer als erhofft, wobei sie im Landesinneren und auf Rügen (jeweils rund 70 Prozent) niedriger ausfiel als an der Ostseeküste, der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und auf Usedom (jeweils rund 80 Prozent). Etwa 50 Prozent der Befragten gaben für Juli und August eine schlechtere Auslastung als im Vorjahressommer an. Die andere Hälfte der Befragten verzeichnete im Sommer 2012 ähnlich viele Buchungen wie im Vorjahr (29%) oder sogar mehr (16%). Nur zwölf Prozent der Vermieter gaben an, dass die mäßige Wettersituation im Juni und Juli sie nicht beeinflusst hat. 52 Prozent hatten dadurch weniger Gäste; 13 Prozent mussten Stornierungen verkraften. Zudem blieben Spontanbesucher teilweise aus, was unter anderem auch in einigen Städten und Freizeiteinrichtungen im Land zu spüren war. Jeweils rund die Hälfte der Befragten bestätigte darüber hinaus die anhaltenden Trends zu kurzfristigen Buchungen und sinkender Aufenthaltsdauer. Jürgen Seidel wies in diesem Zusammenhang auf die insgesamt abwartende Haltung der Gäste hin: „Positive und negative Wettervorhersagen wirken sich bei der Nachfrage sofort aus.“
2012 im Plus: Camping, Wassertourismus und viele Kulturanbieter
Gegenüber dem Vorjahr erholt zeigt sich der Campingbereich. Bis zum Halbjahr liegen die Campingplätze bei den Übernachtungen mit 3,6 Prozent im Plus, und auch für die Hauptsaison ist gegenüber dem regenbeeinflussten Vorjahreszeitraum mit einer Besserung zu rechnen. Eine mehrheitlich gute Bilanz der Saison ziehen zudem die wassertouristischen Anbieter im Land. So berichten Hausboot- und Motoryachtanbieter von einer sehr guten Buchungslage in den Sommermonaten. Auch Kanutourismus war erneut sehr gefragt. Die Betreiber von Fahrgastschiffen bewegen sich nach eigenen Aussagen in der Spanne zwischen mäßigen und sehr guten Geschäften. Überdies gibt es im kulturellen Bereich eine Reihe zufriedener Gesichter: Veranstaltungen wie die Schlossfestspiele in Schwerin, die Hanse Sail in Rostock, die Störtebeker Festspiele auf Rügen oder das Kleine Fest im großen Park in Ludwigslust verzeichneten einen starken Publikumszuspruch. Auch die vier Standorte des Deutschen Meeresmuseums agieren bei der Nachfrage weiter auf hohem Niveau, während beispielsweise im Nationalparkzentrum Königsstuhl auf der Insel Rügen leichte Besucherrückgänge vermerkt wurden. Jürgen Seidel verdeutlichte, dass die Anbieter von Kultur und Erlebnissen immer wichtiger werden: „Jedes attraktive Programm macht uns wetterunabhängiger und stärkt unseren Ruf als Urlaubsland mit vielen Facetten und Möglichkeiten. Wir können und wollen nicht allein auf Sommer- und auf Strandurlaub setzen.“ Insofern sehe er mit Freude den im Herbst anstehenden Eröffnungen des Darwineums in Rostock und des Phantechnikums in Wismar entgegen. „Diese Einrichtungen werden die in den vergangenen Jahren oft erfreuliche Herbstnachfrage weiter stimulieren“, so Seidel.
Internationalen Wettbewerb gemeinsam bestehen / Interesse an Reiseziel MV hoch
„Wir werden solche Maßnahmen und Investitionen, die die Saison verlängern und die touristische Infrastruktur verbessern, konsequent weiter unterstützen und fördern“, sagte Glawe. „Wir stehen im Wettbewerb mit einer Reihe anderer deutscher, europäischer und außereuropäischer Regionen. Wahrgenommen wird nur, wer einen gebündelten, klaren Auftritt schafft“, ergänzte er. Das neue Kommunikations- und Markenkonzept 2022 für Mecklenburg-Vorpommern finde in der Branche breite Akzeptanz und werde Stück für Stück umgesetzt. Der Umfrage des Landestourismusverbandes zufolge wünschen sich mehr als zwei Drittel der Befragten ein einheitliches, klares Marketing für das Urlaubsland.
Die Chancen auf weiteren touristischen Erfolg für Mecklenburg-Vorpommern stehen indes gut: Laut Reiseanalyse 2012 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen interessieren sich insgesamt rund 20 Millionen Deutsche für wenigstens eine längere Urlaubsreise nach MV zwischen 2012 und 2014, davon planen 6,5 Millionen die Reise ziemlich sicher ein. Rund zwei Drittel der Interessenten kommen aus westlichen Bundesländern, allen voran Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern.
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30. Jul 2012
| Neues aus den Regionen
In der Jugendherberge Barth werden Gäste zu Pferdeflüsterern
Eine auf den ersten Blick ungewöhnliche Kombination aus Yoga und Pferden bietet die Jugendherberge Barth mit Reiterhof vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst an. Ein so genanntes „Yoga-Pferdeflüster-Wochenende“ soll gleichermaßen für Spannung und Entspannung sorgen. Auf den zweiten Blick wird schnell klar, dass Gäste sowohl beim Yoga als auch beim Umgang mit Pferden Ruhe und Gelassenheit benötigen und dass beides zur Stärkung der Persönlichkeit beitragen kann.
Das Angebot der Jugendherberge Barth richtet sich an Urlauber, die einen Zugang zu Pferden bekommen, Ängste überwinden, ihre Körpersprache verbessern oder innere Ruhe finden möchten. Eine ausgebildete Yoga-Trainerin erklärt unter anderem Atemtechniken, die die Reitlehrerin im Anschluss bei der Arbeit mit den Haflingern nutzt. Am Ende fließt das Erlernte bei einem Wanderausflug mit Pferden in Verbindung mit Yoga-Übungen in die Naturlandschaft rund um den Barther Bodden zusammen. „Bei unserem Angebot geht es nicht darum, den Sonnengruß auf dem Pferd zu präsentieren, sondern vielmehr darum, zu einem bewussten Umgang mit sich selbst zu finden“, so Herbergsleiterin Christiane Heinichen. Dabei sollen Yoga-Übungen und die Sensibilität von Pferden helfen. „Oft gelingt es Gästen schon nach zehn Minuten eine Vertrauensbasis zum Pferd aufzubauen und ohne Einsatz von Gerte oder Stange, sondern ausschließlich mit der eigenen Körpersprache, zu kommunizieren“, fügt Heinichen hinzu.
Zwei Übernachtungen in Einzelzimmern inklusive Halbtageswanderung und Vollpension, zwei „Pferdeflüster-Workshops“, ein Spaziergang mit Pferd und drei Yogaeinheiten für Einsteiger oder Fortgeschrittene kosten 149 Euro. Zwei Termine stehen zur Auswahl: vom 28. bis 30. September sowie vom 23. bis 25. November.
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30. Jul 2012
| Neues aus den Regionen
Nordic Cross-Skating und Katamaransegeln – Trendsportarten an der Ostseeküste Mecklenburg
Wer seinen Urlaub an der Ostseeküste Mecklenburg zu einem unvergesslichen Erlebnis machen möchte, kann die Trendsportarten zu Wasser und an Land testen. Ob Schnupperkurs oder Arrangements für Fortgeschrittene – alles ist möglich.
Das Revier der Mecklenburger Bucht gehört zu den spannendsten und schönsten deutschen Segel- und Wassersportrevieren. Aktivurlauber, die sich davon selbst überzeugen möchten, können im Ostseebad Kühlungsborn auf einem Katamaran mitsegeln. Ein Schnupperkurs ist schon für 40 Euro möglich. Das Kühlungsborner Wassersport-Center und Wassersporthotel „Sailer’s Inn“ bietet zudem aktive Pauschalreisen aus einer Hand, wie etwa das Arrangement „Aktivurlaub Katamaran“ mit Unterkunft und Verpflegung.
Wer sich lieber trockenen Fußes den Wind um die Nase wehen lassen möchte, kann die Trendsportart Nordic Cross-Skating testen. Das effiziente Ganzkörpertraining erinnert an Skilanglauf auf Rädern, ist lebhafter als Nordic Walking und gelenkschonender als Jogging. Die TÜV-geprüften Bremsen und die luftgepolsterten Räder ermöglichen eine sichere Fahrt auf unterschiedlichstem Terrain und bei jedem Wetter. Ob dynamisch oder gemütlich – Nordic Cross-Skating garantiert Bewegung an frischer Luft in maritimer Umgebung. Die im letzten Jahr gegründete Ostsee-Skating GbR bietet regelmäßig Schnupper- und Einsteigerkurse im Raum Boltenhagen und Wismar an. Information erhalten Interessierte unter .
Mehr Informationen zum Aktivurlaub an der Ostseeküste Mecklenburg unter .
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30. Jul 2012
| Neues aus den Regionen
Kneippen & Kuren: Usedomer Gesundheitstag lockt auf Deutschlands zweitgrößte Insel
Beim 6. Usedomer Gesundheitstag am 25. August dreht sich auf dem Strandvorplatz an der Konzertmuschel Heringsdorf alles um die Gesundheit und Präventionsförderung. Von 10.00 bis 17.00 Uhr zeigen der Reha-Verbund, eine Kooperation aus acht Usedomer Reha-Kliniken und dem Kreiskrankenhaus Wolgast, der Eigenbetrieb Kaiserbäder Insel Usedom und die Usedom Tourismus GmbH, was die Insel in diesem Bereich zu bieten hat.
Unter dem Titel „Gesundheit und Vitalität – Usedom zeigt, wie’s geht“ stehen neben der gesunden Ernährung und Bewegung auch unterschiedliche Aktivangebote und spannende Diskussionsrunden unter anderem zum Thema „Vorbeugen durch Kneipp – von klein auf. Kneipp im Kindergarten“ mit den Mitarbeitern aus dem Gesundheitssektor im Mittelpunkt. Daneben erhalten Interessierte Informationen zu allen Bereichen, die Gesundheit förderen, angefangen bei der komfortablen Matratze bis hin zu neuesten Orthopädie-Techniken.
Die Insel Usedom birgt mit acht Kliniken und einem Kreiskrankenhaus ein außergewöhnliches Potenzial als Reha-Standort in sich. Mit ihren besonderen natürlichen und klimatischen Bedingungen, einem 42 Kilometer langen Sandstrand, so viel Sonne wie nirgendwo sonst in Deutschland und ausgedehnten Wald- und Seenlandschaften verfügt die Ostseeinsel über beste Voraussetzungen für einen Gesundheitsaufenthalt. Um dieses Potenzial noch effektiver zu nutzen, die Bedeutung der Rehabilitation auf Usedom weiter zu steigern sowie die hier vorhandenen speziellen Angebote bekannter zu machen, haben sich die Rehakliniken der Insel und das Kreiskrankenhaus Wolgast im Sommer 2006 zum Usedomer Reha-Verbund zusammengeschlossen. Der Verbund stellt mit seinem Angebot einen wesentlichen Wirtschaftsfaktor dar – sorgen doch die Kliniken mit ihrer Kapazität von knapp 2.000 Betten für über eine halbe Millionen Übernachtungen auf der Insel. Zudem bleibt der Gast einer Vorsorge- oder Reha-Klinik etwa vier Mal so lange wie der durchschnittliche Usedom-Besucher.
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30. Jul 2012
| Neues aus den Regionen
"Die Krone tanzt" – 2. Schweriner „SchlossgartenNacht“
Im Rahmen des Schweriner Kultur- und Gartensommers wird unter dem Titel „Die Krone tanzt“ am 1. September zum zweiten Mal die Schweriner „SchlossgartenNacht“ veranstaltet. Dabei steht die Musik aus sieben Königreichen Europas im illuminierten Schlosspark im Mittelpunkt. Wer sich für Musik aus dem Königreich Großbritannien interessiert, lauscht den Klängen der Beatles-Coverband „The Magical Mystery Band“ oder denen aus den Dudelsäcken der „Berlin Pipe Company“ am Hippodrom. Jose Ramirez, geboren in Sevilla, wird mit seiner Kompanie La Factori durch Gitarrenklänge Flamenco-Feeling in den Schlossgarten zaubern. Gitte Henning wird stellvertretend für das Königreich Dänemark auf der Freilichtbühne etwa den Klassiker „Ich will ´nen Cowboy zum Mann“ zum Besten geben. Kulinarische Angebote aus den Königreichen ergänzen die musikalische Reise durch Europa. Der Abend endet mit einer Laser-Show und einem barocken Feuerwerk, der das Schloss in allen Farben erstrahlen lässt. An der ersten „SchlossgartenNacht“ nahmen im letzen Jahr knapp 5.000 Besucher teil. Einlass ist ab 17.00 Uhr.
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30. Jul 2012
| Neues aus den Regionen
„Hirsch und Meer“: Tierbeobachtungskarte für Fischland-Darß-Zingst erschienen
Wo röhren die Hirsche? Wo quaken die Moorfrösche? Wo trompeten die Kraniche? Der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst hat in Zusammenarbeit mit dem Nationalparkamt Vorpommern und dem Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft eine Karte mit dem Titel „Hirsch und Meer“ herausgegeben, die Urlaubern den Weg zu den besten Plätzen für Tierbeobachtungen zeigt. „Wir wollen unseren Gästen die Möglichkeit geben, die Natur hautnah zu erleben“, sagt Raimund Jennert, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst. So finden Naturliebhaber in der Faltkarte Informationen zu besonders schützenswerten Bewohnern auf der Halbinsel, darunter Rothirsche, Moorfrösche, Schreiadler und Kraniche. Zudem zeigt die Karte Beobachtungsplätze und Aussichtsplattformen und liefert neben einem Steckbrief zu den Tieren Tipps rund um das Thema Naturschutz. Die Tierbeobachtungskarte „Hirsch und Meer“ ist kostenfrei in allen Kurverwaltungen und Stadtinformationen der Region, in den Informationszentren des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und beim Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst erhältlich.
Weitere Informationen: , Tel.: 0383246400
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27. Jul 2012
| Pressemitteilungen
Premierengäste, Partys, Polarforscher: 22. Hanse Sail Rostock 2012 erwartet Millionenpublikum
Neues macht neugierig: Zahlreiche Premierengäste haben sich zur 22. Hanse Sail Rostock vom 9. bis 12. August angekündigt und steigern damit die Vorfreude auf das maritime Volksfest, das zu den weltweit größten Treffen von Traditionsseglern und Museumsschiffen gehört. So nehmen unter den mehr als 200 teilnehmenden Schiffen erstmals die unter maltesischer Flagge stehende „Star Flyer“, die neben der russischen Viermast-Bark „Kruzenshtern“ zu den größten Segelschiffen gehört, die polnische Gaffelketsch „Olander“, der niederländische Gaffelschoner „Eldorado“ und der 108 Jahre alte Dampfschlepper „Woltman“ aus Hamburg Kurs auf die Hansestadt. Zudem steuert auch der rekonstruierte Schwimmkran „Langer Heinrich“ zum ersten Mal die Hanse Sail Rostock an. Er gehörte vor 100 Jahren mit einer Hubhöhe von 50 Metern und einer Hakenlast von 100 Tonnen zu den größten der Welt. Erstmals ist der Polarforscher Arved Fuchs mit seinem Haikutter „Dagmar Aaen“ zu Gast in Rostock. Eröffnet wird die Hanse Sail Rostock, zu der eine Million Besucher erwartet werden, durch das Läuten einer Schiffsglocke durch den Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Nachdem 2011 die Windjammer das Bild der Sail dominierten, sind es in diesem Jahr die so genannten „Gemischtgetakelten“, die im Mittelpunkt stehen: Barkentinen, Brigantinen sowie Toppsegelschoner mit Rah- und Schratsegeln. So sind etwa die niederländische Barkentine „Atlantis“, die deutsche Brigantine „Greif“ oder der niederländische Toppsegelschoner „Gulden Leeuw“ zu bestaunen. Daneben sind Stammgäste wie die russische „Kruzenshtern“ oder die Hansekoggen wieder mit von der Partie.
Bereits am 8. August findet der musikalische Auftakt der Hanse Sail 2012 mit einem Konzert des Ensembles „junge norddeutsche philharmonie“ im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern auf dem ehemaligen Gelände der Neptunwerft statt. Den Startschuss zum maritimen Spektakel bildet die 4. Haikutter-Regatta am 8. August. Dabei steuern mehr als ein Dutzend dieser in Dänemark gebauten Traditionssegler vom dänischen Nysted kommend Warnemünde an.
Viele Schiffe bieten Mitsegelmöglichkeiten an. Im letzten Jahr haben 30.000 Besucher diese Möglichkeit genutzt. Mit der Hanse-Sail-App finden Gäste freie Plätze. Darüber hinaus sind Buchungen über die Tall-Ship-Buchungszentrale unter den Rufnummern 0381 208 52-26/-64 oder im Internet unter www.hansesail.com möglich.
Ein attraktives Landprogramm aus Live-Musik und Partys auf und vor zehn Bühnen und verschiedene Ausstellungen ergänzen das Schaulaufen der Schiffe. Als Partnerland der Sail ist die Republik Frankreich mit der Band „Sur le docks“ aus Dünkirchen dabei. Im Rostocker Rathaus stellt der russische Marinemaler Andrej Tron seine Arbeiten vor, in der Hochschule für Musik und Theater ist die maritime Kunstausstellung „Hanse Sail und Me(e)hr“ zu sehen.
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25. Jul 2012
| Pressemitteilungen
Der Hochsommer startet sauber
Mecklenburg-Vorpommern bietet im lang erwarteten Hochsommer beste Voraussetzungen zum Baden. Laut Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGuS), das die Badewasserqualität im Auftrag des Sozialministeriums Mecklenburg-Vorpommern prüft, haben mehr als 90 Prozent aller Strände und Badestellen eine sehr gute bis gute Wasserqualität mit dem Prädikat „zum Baden geeignet“. Dazu Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Die Wassertemperaturen liegen um die 20 Grad, das kann sehr erfrischend sein bei den hochsommerlichen Lufttemperaturen. Vor allem können Gäste in Mecklenburg-Vorpommern unbeschwert die Abkühlung genießen, das beweisen Qualitätstests in kurzen, regelmäßigen Abständen.“ Einige Binnengewässer wie der Inselsee in Güstrow messen bereits fast 22 Grad Wassertemperatur.
Feste feiern und Schwimmschuh laufen
Die Betreiber von Freibädern von Pasewalk bis Grevesmühlen sowie die Veranstalter von Neptunfesten werden wegen der heißen Tage erleichtert sein. Am 27. Juli 2012 kann im Bützower Freibad am Rühner See die Party steigen, einen Tag später ist zum Beispiel im Schönberger Badeteich Neptunfest. Auch an den meisten Stränden der 1.900 Küsten-Kilometer und der 2.000 Seen haben seit dieser Woche Strandkorbvermieter, Imbissbetreiber und Verleiher von Wasserfahrzeugen Hochkonjunktur. Dabei müssen es nicht immer nur Schwimmbananen, Tretboote oder Angelkähne sein. Trends in Mecklenburg-Vorpommern setzen Schwimmschuhe, XXL-Wasserbälle und Ferry-Wave-Surfbretter.
In Körkwitz vor dem Darß können Wagemutige in der „Körks Strandarena“ mit XXL-Wasserbällen über den Bernsteinsee laufen ohne nass zu werden. So einfach wie es aussieht ist es keinesfalls, für das Vorankommen im XXL-Wasserball braucht man Ausdauer und Kondition. Wer danach doch Spaß im Nass sucht, kann sich im Stand-up-Paddling versuchen. Die Sportler stehen bei dieser Kombination aus Wellenreiten, Kanusport und Fitness-Workout auf Surfbrettern und bewegen sich mit einem Stechpaddel fort.
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Einfach nur baden ist auch am Pinnower See bei Schwerin Vergangenheit. Am Strand von Godern werden Schwimmschuhe verliehen. Die Plastikschuhe sehen aus wie Kanus, sie sind acht Kilogramm schwer und 2,35 Meter lang. Wer in ihnen das Gleichgewicht hält, kann wie in einer Loipe in verschneiten Bergen vorankommen. Das ist ein Spaß für die ganze Familie.
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Auch Surfen auf Fähren-Wellen ist angesagt. Die Ferry-Wave-Surfer machen sich bereit – in sicherer Entfernung versteht sich – immer wenn eines der großen Schiffe auftaucht. Den steten Fährverkehr in Rostock-Warnemünde nutzt die Surfergemeinde seit einiger Zeit zum Reiten auf den von den einlaufenden Schiffen produzierten Wellen, dem so genannten Ferry-Wave-Surfing. Sobald eine Fähre am Horizont auftaucht, machen sich die Wellenreiter bereit, um die wenigen Minuten mit ungewöhnlich hohen Ostseewogen für ihre Manöver zu nutzen – eine ähnlich ungewöhnliche Szenerie wie beim „River Surfen" im Eisbach in München. 30 weitere Surf-Reviere zwischen der Wohlenberger Wiek bei Wismar über Warnemünde bis nach Usedom präsentiert die „surfmap mv”.
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Sportliche Vielfalt und natürliche Romantik locken ans Wasser
Sportlich geht es zu am Warnemünder Strand, am so genannten „Active Beach Warnemünde“, ein Angebot der Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde in Zusammenarbeit mit Rostock Marketing. Dieser Spiel- und Sportstrand ist 7.500 Quadratmetern groß und bietet ausreichend Platz für Strandsportarten wie Volleyball, Badminton oder Soccer. In Thiessow auf Rügen veranstaltet die DLRG zusammen mit ihrem Partner Nivea am 28. Juli ein Beachvolleyballturnier. Auch auf Usedom treffen sich Strand-Volleyballer. Vom 27. bis 29. Juli 2012 treten 1.000 Sportler auf 90 Feldern am weißen Sandstrand von Karlshagen zum weltweit größten Beachvolleyballturnier an. Bis zum 26. Juli kann hier jeder Strandbesucher von 11.00 bis 13.00 Uhr kostenlos wertvolle Volleyball-Tipps von Profis erhalten.
Badefreunde, die es ruhiger mögen, zieht es an die Naturstrände. In den vielen Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns sind Seen und Strände versteckt. Nahe Ueckermünde liegt der Haff-Strand von Kron Bellin mitten im Wald. Über einen zehnminütigen Hindernisparcours des Trimm-dich-Pfades gelangen Urlauber dorthin. In der Mecklenburgischen Seenplatte sind die vier Warener Freibäder Bad Feisneck, Volksbad, Bad Kölpinsee und Bad Ecktannen Anlaufpunkte für Gäste. Am Darßer Weststrand auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst besteht die Romantik nicht nur aus lebenden Bäumen, sondern aus wildromantisch angespülten Baumresten.
Zwischen Zarrenthin und Ahlbeck gibt es 489 Badestellen. Davon sind in diesem Jahr 429 von ausgezeichneter, 33 von guter Wasserqualität. Das sind 95 Prozent. Überprüft werden die Ergebnisse alle vier Wochen durch die zuständigen Gesundheitsämter. Proben werden 30 Zentimeter unter der Wasseroberfläche in den Badebereichen entnommen, in denen das Wasser einen Meter tief ist. Alle Ergebnisse werden auf der Badewasserkarte im Internet aktualisiert unter .
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23. Jul 2012
| Pressemitteilungen
Sonnige Aussichten – Urlaubswetter in Mecklenburg-Vorpommern
Urlaubswetter in Mecklenburg-Vorpommern: Pünktlich zum Ferienstart in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen – Gäste, die rund 40 Prozent aller Urlauber des Landes ausmachen – hält auch das schöne Wetter Einzug in Deutschlands Sommerreiseziel Nummer eins. Der Deutsche Wetterdienst vermeldet für die kommenden Tage sommerliche Temperaturen im Nordosten. Dazu Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern: „Aufgrund der positiven Wetterprognosen erwarten wir eine Welle von Spontanreisenden aus den umliegenden Bundesländern wie Berlin, Brandenburg und Niedersachsen“. Fischer verwies zudem darauf, dass sich an Sommertagen rund 300.000 Übernachtungsäste im Land aufhalten. Hinzu kämen 55.000 Tagesausflügler aus den angrenzenden Bundesländern.
Für Kurzentschlossene gibt es noch freie Kapazitäten in allen Preislagen und Beherbergungsarten. Das ergab eine Blitzumfrage des Landestourismusverbandes unter touristischen Verbänden an der Ostseeküste und im Landesinneren, darunter die Tourismuszentrale Rügen, die Usedom Tourismus GmbH, der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder oder der Verband Mecklenburgische Seenplatte. In allen Reiseregionen hätten Urlauber noch gute Chance auf ein Quartier ihrer Wahl. Auf den jeweiligen Internetseiten der Reiseregionen finden Gäste freie Zimmer in Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen.
Der Verband Mecklenburgischer Ostseebäder etwa stellt freie Zimmer für die Sommermonate auf der neuen Seite dar. Auch auf den Seiten des Landestourismusverbandes unter gibt es einen Hinweis auf Last Minute-Angebote, angefangen vom Rad-Arrangement bis hin zum Familien-Badeurlaub.
Wer jetzt nach Mecklenburg-Vorpommern reist, kann sich auf eine Reihe attraktiver Veranstaltungen freuen. So locken etwa die 20. „Störtebeker Festspiele“ auf die Insel Rügen, der Usedomer Beachcup (27. bis 29. Juli 2012) ins Ostseebad Karlshagen, die Zappanale nach Bad Doberan (1. bis 4. August, Bad Doberan) oder das 15. Lichterfest um den Kummerower See in die Mecklenburgische Schweiz (3. bis 5. August).
Weitere Informationen zu Unterkünften und Veranstaltungen:
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18. Jul 2012
| Pressemitteilungen
+++ Meck-Pomm Short News Juli (2) +++
Interessierte an einer Beschäftigung im Tourismus können sich ab sofort für ein zweiwöchiges Praktikum im Land Fleesensee und für ein Fernstudium am IST-Studieninstitut bewerben. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Themenfelder wie Sport, Event, Tourismus, Gastronomie, Hotellerie, Fitness und Wellness. Beim IST-Studieninstitut handelt es sich um einen Bildungsanbieter unter anderem in den Bereichen „Tourismus & Hospitality“ sowie „Fitness, Wellness & Gesundeit“. Nach Praktikum und Weiterbildung ermöglicht die erworbene Qualifikation unter anderen die Tätigkeit als Golfbetriebsmanager, Personal Trainer oder Eventmanager. Interessierte können sich für das Angebot „Traumjob-WG“ in der größten Freizeitanlage Nordeuropas bis zum 20. August 2012 unter www.ist.de/traumjob melden.
Noch bis zum 29. Juli wird in der Unesco-Welterbestadt Wismar die 22. Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern mit dem Titel „Kapitelle der Stille“ gezeigt. Die Schau präsentiert Skulpturen, Videoinstallationen, Malerei, Grafiken und Fotografien und findet an drei Orten statt: in den Räumen St. Georgen-Kirche, in der Gerichtslaube im Rathaus sowie auf der ummauerten Freifläche der ehemaligen Kirchenschiffe von St. Marien. Der Titel geht auf ein Gedicht der Rostocker Autorin Marianne Beese zurück. Im Mittelpunkt stehen Substanz und Aura der Bauwerke sowie der Umgang mit Geschichte generell. Zu den in St. Georgen gezeigten Arbeiten gehört die Videoinstallation „Bridges" von Michael Soltau, bei der es um den abenteuerlichen Übertritt in eine unergründete Sphäre geht. In der Gerichtslaube im Rathaus ist unter anderem das an ein großes gotisches Glasfenster erinnernde Gemälde „Certesa“ von Wilko Hänsch zu sehen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, unter anderem mit einem Essay von Marianne Beese, der außer den Kunstwerken auch die Architektur dokumentiert, in die sie gestellt sind. Weitere Informationen:
Für Kunstliebhaber: Im Dünenhaus am Schifferberg im Ostseebad Ahrenshoop, dem ehemaligen Künstlerhaus von Friedrich Wachenhusen (1859-1925), einem der Mitbegründer der Ahrenshooper Künstlerkolonie, wird am 28. Juli eine Kunstauktion veranstaltet. 66 Kunstwerke, darunter „Der blühende Busch“ von Elisabeth von Eicken oder ein Ölgemälde mit dem Titel „Frau blickt in den Hof“ der Stummfilmschauspielerin Asta Nielsen könnten dann ihren Besitzer wechseln. Los geht es um 17.00 Uhr. Schon jetzt können alle Arbeiten im Kunsthaus am Schifferberg vorbesichtigt oder im Internet unter angeschaut werden. Hier finden Gäste auch Informationen darüber, wie Gebote abgegeben werden können. Weitere Informationen: Auktionator Christopher Walther, Tel.: 0160 9859 4004
Unter dem Titel „Protect where you play“ setzt der Sportartikel -und Bekleidungshersteller sowie Sporteventveranstalter O´Neill gemeinsam mit dem Supremsurf Shop Rostock am 22. Juli ein Zeichen für saubere Strände und Meere. Um 12.00 Uhr startet in Kägsdorf in der Nähe von Kühlungsborn eine Aufräumaktion, an der sich alle Gäste und Einheimische beteiligen können. Ziel ist es, das Umweltbewusstsein zu stärken und gemeinsam daran zu arbeiten, dass die Küstenabschnitte im Urlaubsland für Gäste weiterhin attraktiv bleiben. Nach dem Einsatz sind alle Teilnehmer zum Grillen mit Live-Musik eingeladen. An der Veranstaltung beteiligt sich neben zahlreichen Wakeboard-Fahrern und Kitesurfern aus dem O´Neill-Team auch der Schauspieler und passionierte Surfer Daniel Rösner. Los geht es um 12.00 Uhr auf dem Strandparkplatz in Kägsdorf. Weitere Informationen:
Eines der beliebtesten Ausflugsziele im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern, die Leuchttürme am Kap Arkona auf der Insel Rügen, sind das neue Motiv auf den im Juli veröffentlichten Sonderbriefmarken des Bundesfinanzministeriums. Damit würdigt das Ministerium unter anderem die Bedeutung von Kap Arkona als Orientierungspunkt für die Schifffahrt über mehrere Jahrhunderte hinweg. Vor den beiden bekannten Leuchttürmen, der kleinere und eckige wurde 1827 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut, hat der Deutsche Wetterdienst seinen Sitz. Im Schinkelturm geben sich pro Jahr rund 360 Paare das Ja-Wort. Das Flächendenkmal Kap Arkona gehört neben dem Fischerdorf Vitt zur Gemeinde Putgarten und ist mit rund 800.000 Besuchern im Jahr eines der beliebtesten Ausflugsziele auf Rügen. Weitere Informationen:
+++ Kapitelle der Stille - 22. Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern +++
Noch bis zum 29. Juli wird in der Unesco-Welterbestadt Wismar die 22. Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern mit dem Titel „Kapitelle der Stille“ gezeigt. Die Schau präsentiert Skulpturen, Videoinstallationen, Malerei, Grafiken und Fotografien und findet an drei Orten statt: in den Räumen St. Georgen-Kirche, in der Gerichtslaube im Rathaus sowie auf der ummauerten Freifläche der ehemaligen Kirchenschiffe von St. Marien. Der Titel geht auf ein Gedicht der Rostocker Autorin Marianne Beese zurück. Im Mittelpunkt stehen Substanz und Aura der Bauwerke sowie der Umgang mit Geschichte generell. Zu den in St. Georgen gezeigten Arbeiten gehört die Videoinstallation „Bridges" von Michael Soltau, bei der es um den abenteuerlichen Übertritt in eine unergründete Sphäre geht. In der Gerichtslaube im Rathaus ist unter anderem das an ein großes gotisches Glasfenster erinnernde Gemälde „Certesa“ von Wilko Hänsch zu sehen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, unter anderem mit einem Essay von Marianne Beese, der außer den Kunstwerken auch die Architektur dokumentiert, in die sie gestellt sind. Weitere Informationen:
+++ Kunstauktion im Dünenhaus in Ahrenshoop +++
Für Kunstliebhaber: Im Dünenhaus am Schifferberg im Ostseebad Ahrenshoop, dem ehemaligen Künstlerhaus von Friedrich Wachenhusen (1859-1925), einem der Mitbegründer der Ahrenshooper Künstlerkolonie, wird am 28. Juli eine Kunstauktion veranstaltet. 66 Kunstwerke, darunter „Der blühende Busch“ von Elisabeth von Eicken oder ein Ölgemälde mit dem Titel „Frau blickt in den Hof“ der Stummfilmschauspielerin Asta Nielsen könnten dann ihren Besitzer wechseln. Los geht es um 17.00 Uhr. Schon jetzt können alle Arbeiten im Kunsthaus am Schifferberg vorbesichtigt oder im Internet unter angeschaut werden. Hier finden Gäste auch Informationen darüber, wie Gebote abgegeben werden können. Weitere Informationen: Auktionator Christopher Walther, Tel.: 0160 9859 4004
+++ Für saubere Strände – Mitmachaktion „Beach Clean Up“ am 22. Juli +++
Unter dem Titel „Protect where you play“ setzt der Sportartikel -und Bekleidungshersteller sowie Sporteventveranstalter O´Neill gemeinsam mit dem Supremsurf Shop Rostock am 22. Juli ein Zeichen für saubere Strände und Meere. Um 12.00 Uhr startet in Kägsdorf in der Nähe von Kühlungsborn eine Aufräumaktion, an der sich alle Gäste und Einheimische beteiligen können. Ziel ist es, das Umweltbewusstsein zu stärken und gemeinsam daran zu arbeiten, dass die Küstenabschnitte im Urlaubsland für Gäste weiterhin attraktiv bleiben. Nach dem Einsatz sind alle Teilnehmer zum Grillen mit Live-Musik eingeladen. An der Veranstaltung beteiligt sich neben zahlreichen Wakeboard-Fahrern und Kitesurfern aus dem O´Neill-Team auch der Schauspieler und passionierte Surfer Daniel Rösner. Los geht es um 12.00 Uhr auf dem Strandparkplatz in Kägsdorf. Weitere Informationen:
+++ Bundesfinanzministerium gibt Sonderbriefmarke mit Leuchttürmen Kap Arkona heraus +++
Eines der beliebtesten Ausflugsziele im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern, die Leuchttürme am Kap Arkona auf der Insel Rügen, sind das neue Motiv auf den im Juli veröffentlichten Sonderbriefmarken des Bundesfinanzministeriums. Damit würdigt das Ministerium unter anderem die Bedeutung von Kap Arkona als Orientierungspunkt für die Schifffahrt über mehrere Jahrhunderte hinweg. Vor den beiden bekannten Leuchttürmen, der kleinere und eckige wurde 1827 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut, hat der Deutsche Wetterdienst seinen Sitz. Im Schinkelturm geben sich pro Jahr rund 360 Paare das Ja-Wort. Das Flächendenkmal Kap Arkona gehört neben dem Fischerdorf Vitt zur Gemeinde Putgarten und ist mit rund 800.000 Besuchern im Jahr eines der beliebtesten Ausflugsziele auf Rügen. Weitere Informationen:
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